Internet im Wohnmobil


Internetzugang per Wlan/4G/LTE

Internetzugang ist heute, auch wenn man mobil unterwegs ist, nicht mehr weg zu denken. Sei es um das Internet zu nutzen, oder telefonisch erreichbar zu sein, egal wo man sich grade aufhält. Leider habe ich nichts gefunden, das meinen Anforderungen komplett genügt hätte. Das beste Produkt, das ich gefunden habe, ist der Teltonika WLAN und LTE Router RUT950 oder RUT955 in der Ausführung global. Der deckt im Mobilfunk weltweit alle Frequenzen ab. Der 955 hat noch ein zusätzliches GPS-Modul inklusive Antennenanschluss. Muss man selbst entscheiden, ob man das braucht.

Was mir an dem Gerät fehlt, ist die Möglichkeit des direkten Anschlusses an das Bordnetz. Das Ding hat 9V Eingangsspannung, was ein Netzteil erfordert mit zusätzlichem Konverter, respektive einem Netzteil, welches eingangs mit ~9V-15V klar kommt und stringent 9V liefert.
Weiter hat das Gerät nur 1 Wlan-Modul. Das bedeutet, wenn man sich von außerhalb Wlan holt und das innen verteilt, bleiben technisch bedingt nur rund 50% der möglichen Bandbreite übrig. Das liegt daran, dass so ein Modul entweder sendet, oder empfangen kann. Sicherheitstechnisch kann das Modul, zumindest Stand jetzt, nur WPA2, das jedoch inzwischen als unsicher gilt. WPA3 ist Standard derzeit. Außerdem es ist in diesem Betriebsmodi nicht möglich, 2 Außenantennen zu betreiben betreffs besserem Empfang.
Das Gerät hat zwar einen USB-Anschluss, allerdings ist mir derzeit nicht klar, ob man daran einen USB-Wlan-Stick betreiben kann, um obiges Szenario aushebeln zu können.
Ebenso verfügt das Gerät „nur“ über 100 M/Bit LAN-Anschlüsse, welch doch exorbitant unter der möglichen LTE/WLan Bandbreite liegen. Das Gerät „kastriert“ sich so schon selber. Um das beschriebene 50% Bandbreiten-Dilemma anderweitig zu beheben, gäbe es die Möglichkeit, über LAN einen weiteren Accesspoint für den Innenraum zu betreiben, eben um Smartphone/Laptop zu versorgen. Was allerdings einen weiteren Stromverbraucher bedeutet.
Allerdings ist kein besseres Gerät auf dem Markt auszumachen.

Optional wäre ein Raspberry Pi mit 2 Wlan-Sticks, sowie einem 4G/LTE Stick eine Alternative. Hier hat man allerdings das softwaremäßige Gefrickel wieder.

Ich bleibe an der Thematik dran.

Kaum fertig getippert, schon ein Update…
Von derselben Firma gibt es ein neues Produkt, RUTX11/12. Das muss ich mir aber noch näher ansehen. Einige meiner Kritikpunkte scheinen beseitigt…

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